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Freitag, 3. Februar 2017

Bier-FISCH mit Reis

... und da das Kochen immer eine spontane Angelegenheit ist, zumindest bei mir,  kommt stets eine neue Kreation dabei heraus. Wobei, ganz so ist das natürlich nicht, denn wirklich oft koche ich nach Vorschrift, heißt, nach Kochbuch, Rezept und eben Anleitung. Dabei ist es allerdings dann so, dass unbewusst eine völlig neue Rezeptur mitunter entsteht, während ich rühre, mixe und schneide. Schneller als ich mir das selbst je denke, ist dann ein Gericht entstanden,  das es so in der Art noch niemals gegeben hat.

Und da gerade das der Punkt ist, weshalb man selber lieber kocht, als sich von anderen bekochen zu lassen, wird ein solches Hobby niemals auch nur im kleinsten Ansatz von Langeweile geprägt sein. Lang ist dabei das Kochritual durchaus nicht, denn die Zeit vergeht dabei wirklich wie im Fluge, dabei ist der Punkt mit der Wirklichkeit vollkommen ad acta gelegt, wenn der Kochlöffel in der Hand herumwirbelt.

Naja, ganz so ist es natürlich nicht, ein wenig muss man sich dabei schon an die Anleitungen halten, zumindest die eigenen ... ;)

....................... Jedenfalls, wie das halt so ist, wenn ein Gedanke bezüglich der Kocherei im Gehirn herumspukt. Das kommt irgendwie ganz spontan, beim Putzen, beim Kochen und ja, auch beim Schreiben - was ich momentan sehr intensiv betreibe, wobei der Punkt  mit dem Geld gar nicht so unwesentlich an der Sache ist.

--------------- Heute, also, vielmehr gestern, entsprang der gedankliche Übersprung grundlegend aus der Bierflasche. Nein, nicht dass jetzt jeder denkt, ich hätte vorher eine solche gerstensaftinhatliche Verköstigung vorher genommen. Dem ist nicht so, denn es war ja morgens ... in aller Früh, und die auch noch später.

Verstehen tut man das ja vielleicht jetzt nicht so genau, aber ich denke, wer es verstehen will, der wird das dann auch. Der Fisch ist im Grunde nicht so gehäuft auf dem Esstisch zu finden, was  ja auch gar nicht verwunderlich ist, da er ja schließlich im Wasser seine Lebenszeit durchläuft. Dabei ist ein solcher Fisch in nicht mehr lebenden Zustand durchaus eine Delikatasse, welcher ich mich dann doch näher und intensiver angenommen habe.

Angenommen einmal, dass der Fisch nun tot ist, und das auch war, kommt er bei mir natürlich nicht aus irgendeinem Teich - oder vielleicht aus dem inzwischen brachliegenden Dutzendteich, nein, ganz schlicht und einfach schwimmt er  aus dem Tiefkühlfach auf meine Anrichte, so dass ich ihn richten kann.

Ein ganz simpler Seelachs ist die platte Geschichte, die  da im gefrorenen Zustand so auf eine Verbesserung seines Zustandes wartet. Bisher war eigentlich - psst, sollte ich vielleicht aufgrund der gesunden Aspekte nicht so schreiben ... - die Fertigfischvariante oft zugegen, die einfach mit Packung aufreißen, Ofen an und aufgetischt serviert wurde. Aber so eine persönliche Kreation ist immer etwas Besonderes, weshalb ich einfach mal wieder darauf ansprang und den Fisch in Beschlag nahm.

Der Seelachs ist das Hauptsächliche nicht unbedingt bei der Rezeptur, denn ein wenig Gerstensaft floss unwillkürlich mit hinein, was im  Nachhinein einfach eine explosive Mischung wurde. Wobei: Eigentlich nimmt man doch zu Fisch stets einen sanften Weißwein, mit vermehrter Trockenheit, wobei der Fisch noch mehr der Erstarrung drohte. Dieses Rezept habe ich sehr, sehr oft angewendet und bis zur Niederlegung gekocht. Der Punkt ist sicherlich, das Ewig-Gleiche, welches dabei einfach überhaupt gar nicht mehr geht bzw. in flüssiger Konsistenz dahinfleucht.

Rezept und Punkt: 

400 g tiefgefrorenen Seelachs
Zwiebel, Butter, Erbsen, Champignons, Kirschtomaten.
Mehl.
Bier, Wasser, Brühe.
Paprika, Senf, Zitronensaft.
Dill.

Dazu gabs schlichten Reis, und weil ich nur den zuhause hatte: Basmati-Reis, welcher gekocht wurde nach totaler Vorschrift, weil es schlicht und anders nicht anders funktioniert und Reis eben Reis ist.

Der Fisch ist dabei in Stücke geteilt worden und mit Zitronensaft abgerundet auf die Wartestelle verbannt worden. Derweil wurde in einem Topf die Butter mit der kleingeschnittenen Zwiebel angeschwitzt und mit Mehl bestäubt. Diese zusammengebraute Masse ist dann von mir bzw. meiner Kochhand mit  einer Schaumkelle voller Bier zu einer Loslösung gekommen. Daraufhin verlangte richtig heißes Wasser mit Brühwürfelauflösung  nach einer Zugabe, welches ich dann auch zufließen ließ. Wieviel? ... nach gusto eben.

Die Pilze,  Erbsen und Tomaten wanderten dann in den Sud und köchelten so vor  sich hin. Worauf etwas Paprika und Senf nach einer Einwanderung riefen. Na gut, bevor sie zu Flüchtlingen werden konnten, habe ich der Sache nachgegeben und alles  miteinander vermengt.  Eine Multikulti-Soße ist daraus geworden, die anschließend brav vor sich hinschmorte.

Zum Schluss habe ich die Hitze reduziert und das Soßengemisch mit den Fischteilen bestückt und den kleingeschnittenen Dill zugegeben. Warten war dann angesagt, so 10 Minuten auf der Ziehstelle und ... voila ... die Fisch-Bier-Konstellation offenbarte sich nach Deckelöffnung prächtig und wanderte spontan mitsamt der Kochreisbeilage auf einen Servierteller.

Prächtig, prächtig ... da hatte ich auf dem Teller noch eine Schaumkrone aufgelegt und schlussendlich mit einem Bierschuss die Kreation vollendet, welches das i-Tüpfelchen auf dem B "i" er  perfektionierte.



Mittwoch, 1. Februar 2017

Bier-Parfüm - ein Geschmacks-Feuerwerk!

Bier war ja schon immer das Lebenselexier. Obwohl ein Mönch ich nicht bin. Sorry, für das falsche Deutsch. Aber  verstehen tut es ein Biertrinker oder eine  -in schon, wenn man von der gerstensaftigen Flüssigkeit schreibt. Eine Weile habe ich mich jetzt etwas netverschluckt, was soviel heißt, wie: Ein wenig Auszeit tut schon ganz gut! Das liegt daran, dass  man oft ein wenig aufpassen muss, dass man nicht die falschen Wörter verstrickt. Obwohl stricken jetzt nicht so ganz in die Materie hier hineinpassen mag.

Thema Bier hat es mir noch immer angetan, obwohl ein Säuferherz noch nicht von mir ergriffen hat. Gott sei Dank, wie  man so schön dazu sagen will. Dabei treibt  es mich immer wieder in einige Bierprobierstuben, die ganz schön was in petto haben. Biertechnisch versteht sich oder auch nicht.

Das Probieren geht ja bei manchen bierlastigen Ladengeschäften nicht so recht, obwohl man das bei den vielen verschiedenen Biersorten mitsamt den Noten gut und gerne verstehen wolle. Na, dann ist es eben soweit: Man nimmt sich ein paar Flaschen mit nach Hause, was sowieso viel besser ist,  da man hier das Sofa zum Hinflaggen gleich in der Nähe hat, falls die Prozente dann doch ein paar zuviel in der Flasche waren.

In der Innenstadt waren wir ein wenig neugierig - ich glaub, die Bierstube gibts schon länger -, egal wie, da standen hundert, tausend, aber bestimmt vier Stück in einer Reihe, und das noch in einem Fach. Ganz so einfach wie sich das jetzt anhört, war die Sache dann aber doch wieder nicht. denn allein die Bezeichnungen ließen jeden Bierkenner sämtliche Fragezeichen über dem biertechnisch interessierten Haupt erscheinen, so es dies so in der Art gibt.

Und da ich doch recht naturverbunden bin und samt Rad und Pedes doch gern unterwegs  bin, habe ich mit einige Flaschen mit et home geschleppt.  Dabei hatte ich doch eine Trägerschaft dabei, die es in Taschenform recht gern ertrug, die Flaschenarmada heimwärts zu befördern.

Also, um  jetzt mal einen Punkt zwischen Komma zu machen, es waren eigentlich nur vier Fläschen, und die wenigstens in ein paar Ausführungen bzw. Größen, um den Inhalt nicht gar zu kompliziert werden zu lassen. Zuhause war die Armada dann doch keine richtig Flotte, obwohl   f l o t t   waren sie dann doch irgendwie alle schneller zerflossen, als man  sich das anfänglich denken mochte.

Punkt 1: Das  war eine leichte Sorte, wobei auf dem  Etikett, welches allerdings mickrig klein zu lesen war (lag vielleicht auch daran, dass ich die Brille nicht aufhatte :) ... jedenfalls irgendwas mit wiesenblumigem Inhalts, welches sich dennoch als Bier deklarierte - und hoppla wow - auch total nach Wiesenblumen schmeckte. Was Wiesenblumen sind?  ... weiß man ja sicherlich, wenn man öfter mal draußen in der Wildnis herumgestreift ist und dabei zwangsläufig über flippige Buntgewächse stolperte, die sich aufdrängten, und zwar als Duftmarke im Riechorgan. Naja, wie es auch sein mag,  es rockte mich, wenn ich das genauso flippig ausdrücken darf. Boah ...  hicks, naja, das war jetzt übertrieben, denn, wie auf dem Etikett der Flasche vermerkt, hat das wieseenblumige Exponat nur 4 Prozente Alkoholisches anzubieten, was durchaus im akzeptablen Rahmen steht. Bier soll ja schließlich in der kleinen Menge kein Alkoholexzesse auslösen,  weshalb es einfach in die Kategorie Genuss einzureihen ist.

Punkt 2: Wiesenblumenbier hatte ich also intus. Worauf die Marke mit dem Englischdruck folgte, die doch nicht nur den Geschmack von London hatte (he, wie soll das denn schmecken? Vielleicht nach Brexit oder so ...), sondern wesentlich darauf hindeutete, dass dieses Bier tatsächlich aus der Britain stammte. Es war sehr dunkel, beim  Einschenken recht sanft-weich schäumend. Interessant schaute es aus und mich an, so dass ich das Glas tatsächlich nicht nur mit einem Schluck beendete. Der weiche Sanftgeschmack hatte eine intreressante Bitter-Nach-Note, die  mich total faszinierte. Gut, dass es  nur ein kleines Fläschchen war, das ich bzw. (mit Männe) nach Hause karrte. - Fazit: Super! Kauf ich sicher wieder.

Punkt 3: Dann war da noch eine Haselnuss-Sorte. Nein, jetzt kein Likör oder sonstwas Flumiges, sondern wirklich ein Bier, das zum  Kosten richtig einlud. Zuerst ein wenig geschnuppert und schon war der erste Schluck getan. Nachgedacht, Gaumenfreude? Ja, durchaus, aber viel zu dominant im Ausdruck - so gedanklich sah ich spontan wirklich knalldicke Haselnüsse vor mir herumschweben. Mein persönliches Fazit zu der Haselnurrmarkierung: Die Farbe war normal-mittel ... eben braun, wie ein Bier halt so ausschaut. Schnaum? Feinporig und nicht zu üppig. Aber für mich persönlich, wie gesagt, eher nix so Gravierendes.

Punkt 4: Ja, zum Schluss die Riesenpottel, die doch tatsächlich in Nämberch gebraut wird. Wusste ich echt nicht, dass die Nämbercher auch Bierbrauer sind. Und zu meiner Schande wohl schon ewig, wenn nicht noch länger.
Schmeckt? Jo, ein richtiges Essens-Bier; süffig, dunklerfarbig und lockerer Schaum obenauf. Fazit: Bügelflasche zum Wiederholen.

Und die Preise? Schreib ich jetzt nicht, weil es doch ein wenig teuer war, trotzdem  so ab und zu ganz erschwinglich.

Zu dem ganzen Probierauswuchs sach ich mal einfach: Auf jeden Fall interessant, auch deshalb, weil ich noch nie so ein Geschmacksfeuerwerk in Gerstensäften vor mir hatte. Sicher, das gibts schon ewig und drei Tage und viele werden wohl jetzt etwas grinsen, weil das vielleicht fast schon wieder out sein mag. Aber ganz ehrlich: Ich bin dann doch eher doch lieber der konservative  Biergenießer, wo ich weiß, das ist Bier und nicht irgendeine Mischung aus Aroma, Schaumkraut, Kopfnuss und was weiß ich noch alles. Trotzdem, die Traumwiese kommt noch mal dran, was sicherlich mit der gedanklichen Verbindung zu tun haben mag.













































.... UND SODERLA .... mol widder wos gepoust.

Mittwoch, 23. September 2015

B i e r ... das Lebenselexier

Soderla ... (das war Fränkisch und soll heißen, jetzt oder nie ...)
... jedenfalls ist es wieder soweit. Das BIER wurde genossen und jetzt kommt Trostlosigkeit. Naja, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, denn wenn man wollte, so könnte man ja immer praktisch am Zapfhahn sitzen, besonders wo jetzt doch die letzten Reste der Feste auf dem Plan stehen. Oktoberfest und natürlich bei uns in Nürnberg das Altstadtfest mitsamt dem ...

...   B I E R!

Gut, jetzt will ich aber weniger auf die Feste in und um Franken und genauso im Bayerischen eingehen, dafür lieber von meinen speziellen Kostproben berichten. Nicht dass jetzt jeder denkt: "Aha, die ist jetzt zur Sauftussi (sorry für den Ausdruck!) geworden!", nein, so ist das gar nicht. Bei mir geht es vielmehr um die Verköstigung vieler Schaumerlebnisse. Das Genauere bzw. Tiefergedachte folgt dann jetzt:

Dazu, diese BIER-Verköstigungen kamen nicht von ungefähr, denn sie sind schon ein wenig im Franken vereint, denke ich zumindest. Am liebsten trinkt er (oder vielmehr Sie - meine Wenigkeit natürlich) ein Weizen. Was soviel heißt wie ein WEISSBIER in Bayern.

Dazu noch: Manches Mal treibt es den Franken (meine Wenigkeit) ein wenig herum. Es tut aber auch eine kleine Auszeit, die mal in Erlangen, mal in Regensburg, mal in Würzburg und mal auch in München stattfindet. Wichtig ist bei mir, dass das Ambiente - also das Drumherum - auch wirklich passend ist. Passend zum Bier, passend zur Atmosphäre, passend einfach für den Tag der Entspannung.

Im Sommer ist das Weißbier oder auch Weizen besonders gut. Warum? So richtig kann ich das jetzt nicht deuten, denn ich denke, dass es einfach auch die Temperaturen sind. Bei mir kommt ja da so einiges zusammen, dass es perfekt ist. Die Stimmung, die Laune, die perfekte BIER - S i t u a t i o n   im Besonderen.

Also jedenfalls muss zu einem richtig guten Bier

- das passende Glas oder auch der Krug vorhanden sein
- die Bierbänke sollen aus Holz und nicht in Weißplastikstuhl-Vorkommen gehalten sein
- altertümliche Baumgruppen gehören dazu
- erholsame Atmosphäre

- und ganz besonders wichtig: Der Schaum muss eine schöne Krone - ein Häupchen - besitzen, damit es auch schmeckt. Hier habe ich gute und oft aber auch schlechte Einschenker erlebt. Wo ich mir sage, da geh ich nicht mehr hin - oder auch: JA, da komm ich bestimmt wieder!


Da stimmt der Schaum noch einigermaßen. Obwohl für mich persönlich das Häupchen schon etwas abgeflacht ist. - Marienberg-Festung Würzburg (mein Lieblingsplatz - rauflaufen 20 Minuten - und dann hat man sich sein Bier verdient ;).


Hier nochmal das "Würzburger". Der Schaum musste länger warten und von daher ist das Häupchen verschwunden. 



Das ist ein Bier vom Hirschgarten in München. Das Bier war das teuerste, aber nicht unbedingt das beste. Der Schaum ist zwar recht feinporig gewesen, aber der Krug nicht gut gefüllt. Vom Geschmack her war es ok.


Dieses Weißbier stammt vom Spitalbräu aus Regensburg. Ein sehr feiner Geschmack und die Krugform hat mir sehr gut gefallen. Der Preis war ok und man saß schön unter Baumgruppen, an Holztischen und mit Blick auf die Donau hinunter. Das perfekte Ambiente, wie es ähnlich auch auf der Marienberg-Festung in Würzburg so ist. Der Schaum schön feinporig, obwohl keine richtige Tulpe. 



Das Bierglas hat 2 Euro gekostet. Kann man bei Nachfrage kaufen, was ich sehr gut finde. Dieses "Weizen", so ein fränkischer Ausdruck, stammt aus Erlangen bei einem Weinfest aufgetischt. Daran sieht man, dass nicht jeder, der auf ein Weinfest geht, auch Wein trinkt. ;) 
Hier gab es auch ein paar Sorten. Der Geschmack war jetzt nicht so berauschend, da passt der Ausdruck ganz gut, obwohl Bier ja wenig Prozente hat, vorausgesetzt man bleibt bei einem.


Und zu guter Letzt mein Lieblingsplatz an der Würzburger Marienberg-Festung. Mit perfektem Bierschaum (der schönen Tulpe) und dazu das perfekte Ambiente: Holztisch, Holzstuhl und ...
... der Blick hinaus auf Würzburg. Ganz oben ists immer am schönsten ... wie auch der Schaum die Krönung beim Bier ist.

Jetzt ists  September und die Weizen- oder Weißbier-Tage werden wohl gezählt sein. Mit Sicherheit ist die Stippvisite nicht abgeschlossen, denn der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm die verdiente Auszeit - mit einem Bier in passender Atmosphäre. Mit einem Ambiente, das einfach stimmig ist.

PS: Das Bier sollte man sich schon verdient haben, das mach ich mir immer zur Pflicht, denn dann ...
... schmeckts nochmal so gut!

(Radtour machen oder wie in Würzburg auf die Festung hinaufsteigen - etliche hundertund ... - weißichjetztnicht wieviele Stufen das sind). 




Montag, 8. Juni 2015

Vegan - eine Modeerscheinung

Tiere und ihre Misshandlungen, besonders bei der Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch, Überschuss an Gülle, welche auf die Felder gebracht, wieder in Umlauf gebracht wird, heißt, die Nitrat- und damit Schadstoffbelastung der darauf wachsenden Pflanzen wird erhöht, die Krankheitswahrscheinlichkeit für Mensch und Tier steigt damit um ein Vielfaches. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Logik bleibt m.E., und das schlechte Gewissen, wenn man Tierisches zu sich nimmt.
Allerdings kann man selbstverständlich etwas dagegen tun. Jeder kann das. Aber mit Bedacht.
Das Resultat ist eine moderne Ernährung, die jegliches Tierische ablehnt. Was vielleicht, das mag sein, die Schadstoffe und damit die Krankheitsrelevanz für Mensch und Tier und bestimmt auch Pflanzen niedriger werden lässt, jedoch die in uns allen wohnende "natürliche" Nahrungsaufnahme vollkommen auf den Kopf stellt.

Eine vollkommen tierfreie Ernährung ist für uns Menschen nicht gesund. Auch wenn viele behaupten, sich dadurch gesünder zu fühlen. Mag sein, dass bestimmte Krankheiten damit weniger auftreten, vielleicht sogar verschwinden, dafür kommen dann jedoch neue hinzu, die durch Mangel  an bestimmten tierischen Mineralien, Vitaminen etc. auftreten. Und da die Inhaltsstoffanalyse vieler Lebensmittel ja noch immer nicht zu 100 % entschlüsselt ist, also manche noch völlig unbekannte, jedoch für uns Menschen nützliche, bestimmt sogar lebensnotwendige Stoffe (so nenne ich es jetzt mal) fehlen, sprich nicht vorhanden sind, ist es eine vage Ernährungsweise, die für mich einfach nur als Experiment gelten kann.
Ein solches habe ich schon an mir selbst durchgeführt Vegan - kritisch betrachtet.

Die Wirtschaft und die damit verbundene Industrie hat sich dadurch ein neues Standbein gesucht. Die VEGANE Lebensweise/Ernährung boomt. Das erst kürzlich am Wochenende stattgefundene, vegetarisch-vegane, inzwischen schon 5. Straßenfest in Nürnberg war für mich zwar interessant, jedoch Neues konnte ich nicht entdecken. Die Warteschlangen an den Verkaufsbuden waren zwar lang, aber auch, weil Neugier einfach befriedigt werden wollte. Ich bin auch immer aufgeschlossen für Neuerungen, bilde mir dann aber meine persönliche Meinung dazu. Kritisch beäugt, und auch mit weitergehenden Gedanken dazu, überwiegt dann die Skepsis, ob das wirklich das Nonplusultra ist ... ? Und mir dabei das Wort MODE dafür passend erscheint.

Sicher Negatives hat jede Sache. Neues besonders. Und probieren ging ja auch schon immer über studieren, wodurch dieses Sprichwort seine Wahrheit beweist. Auch ich habe probiert, Auslöser waren persönliche Krankheiten. Bluthochdruck und manches Mal Allergien, die jedoch NICHT ALLEIN auf die Ernährung zurückzuführen sind. Wodurch sich die Lösung herauskristallisiert, dass eine rigorose Umstellung auch nicht das Amen in der Kirche ist.

Heißt: EIN ZUVIEL IN JEGLICHER FORM SCHADET - auch die VEGANE Lebensweise ist daher nicht die Lösung aller Probleme, die jetzt speziell auch auf die Tierhaltung zeigt.

Vegetarisch, also das Weglassen von Fleisch im Speziellen, ist ja noch einigermaßen praktikabel, aber VEGAN? ... da sage ich: Nein, danke.



Freitag, 17. April 2015

Chips - eine Analyse.

CHIPS ...



... manchmals gelüstet es einen stark. So stark. Zu stark!!!
Woran das liegt, ist mir nicht so recht klar. Sicher, ich bin wie immer der Meinung, dass es einer inneren Eingebung unterliegen mag, wenn einem gedanklich Chips vor den Augen herumgaukeln. Was jetzt nicht zur Versponnenheit anregen soll.

Eingesponnen in das Netz des Konsums überkommt es einem (mir!) meist spontan, wenn einen die frischesten allen frischen Chips (zumindest nach Bildaussage der Verpackung *lach) in den Einkaufsmeilen anlachen. Ja, sie lachen regelrecht, verführen zum Essen, und damit natürlich zuvorderst zum Kaufen (so eine Gemeinheit, Frechheit, Unverschämtheit - wirklich!).
Thema Kaufen - und Kaufsucht vielleicht womöglich? - ist sicher ein ganz anderes Thema. Wobei ...
... gut, das lass ich mal erst außen vor.

Jedenfalls überkam es mich wirklich schwer; wobei ich ansonsten doch eher der Vernunft unterliege, und es mir die normal gekochte Kartoffel absolut angetan hat, sprich, sie entweder als suppige Vorlage oder mehr in eingedickter Form, des Pürrierens mehr, zu mir nehme.

So ein knackiges Etwas, das durchaus seinen Ursprung in der Kartoffel haben mag, ist jedoch aufgrund - so habe ich mir angelesen (wissen tue ich das natürlich nicht, denn Chemie ist nicht mein Fachgebiet) - der massenhaften Fett- wie Gewürzzutaten absolut nicht mehr mit ihr zu vergleichen.
... vielleicht mag es der "Massenmensch" ;) deshalb ja sooo gern???

Zur Masse zähle ich mich absolut und von daher ist die knisternde Tüte schnell gekauft. Nicht mal 1 Euro hat das Raschelding gekostet. Auf die Packung habe ich zwar kurz gelinst, bin aber zu dem Schluss gekommen: Sooo schlimm ist das durchaus nun auch wieder nicht!

Die Rascheltüte hat sich schnell als Kalorienbombe entpuppt. Wobei der Geist zwar willig, der Körper jedoch allzu schwach war und schneller als man das denkt, der Inhalt einer gähnenden Leere unterzogen wird.
So auch bei mir, da bin ich absolut keine Ausnahme in der Beziehung. Obwohl ...
... naja Gesundheit ist ein anderes Thema. Trotzdem ... WAS MUSS, DAS MUSS!

Danach überkommen einem die schlechten Bedenken: Ist das nun wieder richtig gewesen?
Ist das womöglich schlecht für die Gesundheit?
Ist das allzu fette, wie allzu würzige Knabberzeugs ein No-Go? ... wie es ja modern ausgedrückt so heißen mag.

Auf der Packungsaufschrift steht zwar nur (ja, da achte ich schon trotzdem drauf!)
  • Kartoffeln (wenigstens schonmal die auserwählten - fragt sich nur welche?)
  • Sonnenblumenöl (auch ausgewähltes!?)
  • Salz
Von daher ists sooo schlimm nun auch wieder nicht. Allerdings ist die Kalorienmenge doch eine Beträchtliche. Da wird sachte bei mageren 100 g angefangen, die gerade mal (naja!) 550 betragen.
Des weiteren ein Fettgehalt von 35 g (aha, naja!);
absolut dann Kohlenhydrate 50 g;
Eiweiß 5 g (immerhin!);
und Salz! ... davon eigentlich NUR! 1,6 g.

Klingt  soweit nicht mal sooo schlimm. Allerdings, da die Sucht in den Dingern steckt. Vielleicht es auch das Rascheln ausmacht? ... dass man nicht mehr aufhören kann, bis ...
... naja ... *unterderDeckeversteck* ... das "Tütchen" einer gähnenden Leere unterworfen ist.

Das schlechte Gewissen kommt meist erst, wenn die restlichen Reste aus der Knistertüte entfernt worden sind und einem klar wird: Das   w a r   wohl nun doch nicht sooo gut!

Tatsächlich hat so eine Tüte Chips, egal welche Marke sicherlich, einen Kaloriengehalt von 1500. Einen Fettgehalt von 100 g. Und fast 5 g Salz.  Letzteres ist die absolute Höchstmenge, die man als gesundheitsbewusster Mensch zu sich nehmen sollte. Besonders auch, wenn man schon etwas mehr dem Seniorenkreis zuzurechnenn ist.
Sicher manchem macht das nichts und sicher ist auch, dass es eine bestimmt genetische Veranlagung dafür gibt, ob man zulangen darf oder eben aufpassen.

So eine Chipspackung im Vollverzehr hat also schon einen Tagesbedarf an Gewürzen, Salz und Kalorien. Für einen körperlich schwer arbeitenden Menschen gedacht! ... das schon.

Aber der Normalverzehrer ist davon ja meist nicht betroffen und so lachen die Hüften nicht mehr, wenn sie wie ein Hefekuchen in die Breite schwemmen. Die Laune somit in die Tiefen verbarrikadiert wird und der Körper praktisch ein Jammertal ist.

Ich habe ein Experiment gemacht. Und zwar betrifft es Blutdruckwerte. Ich leide an Bluthochdruck. Blutdruckschwankungen, oft auch an die 200/100er Grenze. Niedrigster Wert 170:100.
Mit Unterstützung von Medikamenten lässt sich dieser Wert natürlich senken. Aber nicht, wie ich festgestellt habe, wenn man sich zusätzlich noch blutdrucksteigernd ernährt!!!
Zuerst dachte ich ja, dass das dann nicht mehr relevant ist, so nach dem Schema: "Ich nehme ein Tablettchen und gut ist ... ". Dem wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt.

Nach etlichen Tagen schlechter Ernährung, mit vorher eingestellten, relativ positiven Werten von höchstens 140/90, konnte ich feststellen, dass sich dieser Wert sehr schnell verschlechterte. Heißt, der Blutdruck steigerte sich schnell; am Tag danach schon messbar, als ich zustätzlich zum normalen Essen eine Tüte Chips verdrückt hatte.

Fett sowie Salz sollen den Blutdruck schnell hochtreiben.Besonders, wenn es offensichtlich zuviel ist.
Diese Feststellung hat mich dann schnell eines Besseren belehrt, und lasse fortan jegliche Chips, mitsamt Verkleidungen in der Ecke stehen. Ein Blutdruckanstieg auf 180/100 war die Folge - trotz Medikamenteneinnahme!

Mit Ernährungsumstellung konnte ich schon zwei Tage danach eine Besserung, heißt sogar einen Blutdruckwert von 115:79, analysieren.

Dieser Punkt bestätigt mir, die häufig schon oft gelesene Anpreisung, dass die Ernährung einen 50%igen Anteil an guter Gesundheit hat. Körperlicher wie auch seelischer.

Als ich diese Werte ausmachte, wurden wieder  meine Kenntnisse aktualisiert, indem ich weiße Bohnen kochte - nur mit Natron und gewürzt mit Harissa (also ohne Salz), Kurkuma (gilt als blutdrucksenkend), rote Bete, Weißkrautsalat und zur Sättigung Müsli ohne Zuckerzusatz (bestehend aus Leinsamen, Haferflocken, Nussmischung, Datteln - angerührt nur mit Wasser).

Diese Ernährung ist zwar etwas außergewöhnlich, hat meine Blutdruckwerte jedoch auf sogar fast Unterdruck gebracht. Ein Kilo weniger auf der Waage und dass sich trotzdem dazu Wohlgefühl einstellte (das ist doch trotzdem überraschend, finde ich), war schon toll!
Woran man sieht, dass die richtige Ernährungsweise einen grundlegenden Ausschlag darüber gibt, wie man sich fühlt und wie der Körper darauf anspricht.

-------------- Einem gesunden Menschen macht das sicherlich nichts. Bis ... ja bis es wahrscheinlich einfach zuviel wird ...


Mittwoch, 15. April 2015

Maisklößchensuppe u. Obstteller

Suppen. Meine Lieblinge.
Wenns schnell gehen soll, ist bei mir entweder Salat angesagt. Ansonsten ...
... gern ein   S ü p p c h e n .


Suppen hatten für mich schon immer ein Gefühl von Wärme, von umschmeichelnder, ja Wellness im weiteren Sinne bestimmt auch.
Eine Welle von Glücksgefühlen überkommt einem schon, wenn man sich Essen widmet, das einem schmeckt. Ja, auf das man sich schlicht und einfach freut.

Heute, nein, eigentlich schon gestern mittag, gabs eine Gemüsesuppe. Naja, nichts Besonderes soweit. Aber wie es so ist, kommen mir die Einfälle oft so beim Zubereiten. Davon wusste ich dann fünf Minuten vorher noch gar nichts.

Die Brühe ist die Grundlage. Und besteht aus einer einfach zubereiteten Hühnerbrühe. Mit Würfeln halt auf die Schnelle. Diese wird erhitzt und hinein kommen so in der Zwischenzeit ein paar Scheiben Möhren, Zucchiniwürfel, Chili grün und eine in kleine Würfelchen geschnittene Zwiebel. Das hebt den Geschmack. Ja, denn jedes Gemüse hat ihren Eigengeschmack und gibt damit ihre Note durch das Aufkochen an die Brühe ab.
Die Suppe wird nur kurz aufgekocht und dann auf ausgeschalteter Herdplatte fünf Minuten stehen gelassen. So dass die Vitamine nicht so verloren gehen und das Gemüse noch Biss hat. Matschiges Gemüse finde ich scheußlich.

Nur Gemüsesuppe. Da fehlt halt doch noch was Bissfestes. Etwas Sättigendes. Wobei mir der im Vorratsschrank befindliche Maisgrieß einfiel. Ja, aus Maisgrieß Klößchen zubereiten, ist doch mal was anderes. Abwechslung ist schon wichtig im täglichen Einerlei.

Ich hatte mal gelesen, fiel mir da ein, dass man einen dicken Brei daraus kocht und dann nach Erkalten mit dem Esslöffel Klößchen oder vielmehr Nockerln absticht und einfach in die fertige Suppe gibt. Genauso wollte ich das auch machen.

Die Suppe war ja fertig. Zugedeckt wartete sie auf ihre Einverleibung.

Der Maisgrieß wanderte einfach in etwas gesalzenes Wasser mit Harissa in Pulverform. Das peppt so richtig toll auf.

So zwei Minütchen aufploppen lassen und etwas abkühlen. Dann habe ich noch zur Bindung anstatt Ei einen Esslöffel Sojapulver hineingerührt. Denn 1 Esslöffel Sojamehl soll in Verbindung mit 1 Esslöffel Wasser ja genauso dem Zusammenhalt dienen wie  so ein Fertigprodukt aus dem Huhn.

  • für ZWEI Teller Suppe:

  • 1/2 Liter Hühnerbrühe, fertig aus Instandpulver oder Würfel
  • 1/2 Karotte oder Möhre oder Gelberübe wie auch immer genannt
  • 1 rote, getrocknete Chilischote
  • 1 grüne, frische Chilischote
  • 1 kleine Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  •  
  • 2 Stängel frischer Dill
  •  
  • 1 EL Sojapulver
  • 150 ml Salzwasser
  • 4 EL Maisgrieß
  • 1 TL Harissa
  • 1 Bärlauchstengel
Die erste Beschreibung ist für die Suppe, resp. Gemüsesuppe.
Die zweite für die Klößchen. Diese werden nach dem Erkalten einfach mit zwei Esslöffeln als Nockerln in die fertige Suppe gegeben. Wobei es besser ist, den Maisgrießbrei zuerst zuzubereiten, weil ansonsten die Suppe doch zu sehr abkühlt.

Die Suppe hatte tollen Pepp durch die Würze mit Harissa. Der DILL gab die etwas andere Note. So ist eine Suppe niemals eine langweilige Brühe,  finde ich. Gerade, wenn man sie immer wieder anders verändert. Durch Zutaten, die man ansonsten nicht verwendet.



Danach gabs noch einen Obstteller. Und weil ich vom Frühstück Croissants hatte, passte das ganz gut und sättigte zusätzlich.



Wieder mal eine Anregung, wie man auf die Schnelle - ca. 15 Minuten - eine wohlschmeckende Mahlzeit selber kocht bzw. zubereitet. Ich finde, da brauchts gar keine Fertigpäckchen, die dazu noch aufgemöbelt sind mit Geschmacksverstärkern, Aromen etc., die man zum Schluss oft nicht verträgt.


Donnerstag, 9. April 2015

Spaghetti mit Bärlauch-Käsesoße


Heute stellt sich mir schon die Frage: Was koche ich?
Oft gibt es kalt. Salate, Schnittchen.
Sicher, die ess ich recht gern und bin auch davon überzeugt, dass sie so ziemlich alles beinhalten,  was der Körper so braucht. Trotzdem, heute ist mal wieder warme Küche angesagt.
Aber: Schnell muss es gehen.

Für EINE Portion:
  • 100 g Spaghetti
  • eine Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 2 Ecken Schmelzkäse
  • 50 bis 100 ml Nudelwasser, je nach gewünschter Konsistenz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ein paar Tröpfelchen Essig zum Abrunden
  • schwarze Olive zur Deko
Die Spaghetti al dente kochen. Bei mir kochen sie 5 Minuten.
Abgießen. - Im gleichen Topf etwas Nudelwasser erhitzen (nehme ich lieber als stämmige Sahne oder Milch, weil verträglicher), die Schmelzkäse-Ecken darin bei geringer Hitze schmelzen lassen.
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und mitsamt der zerdrückten Knoblauchzehe in die Käsesoße gegeben. Nicht mehr kochen!

Die Soße ist schon fertig. Man kann sie nach Belieben mit etwas Olivenöl noch geschmacklich abrunden und ein paar Tropfen Essig zur Neutralisierung hinzugeben (Essig soll die Bekömmlichkeit fördern und Bakterien abtöten, welche oft durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm entstehen können). Salz muss nicht sein, da der Käse schon salzig genug ist.

Vielleicht noch mit grobem Pfeffer bestreuen und eine  Olive aufsetzen.

Fertig!
Guten Appetit!


Krautsalatidee ... mit Birne




Krautsalat. Ja, der aus dem weißen Kohlskopf stammende Ursalat. So sag ich für mich schon, denn Kohlgerichte sind wirklich alt. Alt ist jetzt bestimmt nicht der neueste Einfall meinerseits. Oder vielleicht doch? ...
... jedenfalls ist die Kombi ein Frühstückssalat - wieder einmal! ;) - und dazu etwas aufgemöbelt und doch der "SPONFIX"-Kategorie zuzuordnen.

Spontan und fix ist der Salat auf jeden Fall. Der alte Hobel tuts da immer auf die Schnelle. Drauf auf die Schüssel, sorry, ein Foto hab ich davon jetzt nicht zur Hand, obwohl in verschiedenen Posts  immer mal auf einen Hobel hingewiesen wird. Die Reibekuchen sind hier eine Einleitung. Soll jetzt keine Werbung für irgendwelche Plastikhobler sein,  sondern nur die Info, dass ich es so mache, versteht sich.  ;)

Auf die Schüssel also den Hobel gelegt, den Krautskopf zur Hand und einfach fix ne Portion heruntergehobelt. Schon ist der Krautsalat fast fertig! ... ist doch wirklich bimbo.

Und weil das doch etwas langweilig schmeckt,  kommt meist was Herzhaftes dazu. Hier noch ein paar schwarze Oliven und eingelegte Peperonis. Gewürzt habe ich noch nicht. Denn ich probiere ja erstmal. 

... nö. Das war noch nix. Die Peperoni mussten weg. Dafür dann  ...  ich schaue herum. ... und ah ... da ... da ist die Lösung des Knotens: eine  BIRNE ! Genau die, die ist das richtige.

Und da die Birne doch so im ganzen gesehen eine recht großflächige Geschichte ist, habe ich sie der einfachen Verzehrbarkeit halber halbiert, danach geviertel, geachtelt auch noch. Des weiteren gesechzehntelt. Und die Scheibchen in kleine Stückchen geschnitten. Die Schale blieb dran, denn die war auch optisch voll schön.

Den Salat wie sonst auch wieder gewürzt. Mit etwas Sonnenblumenöl (weil neutral) und ein paar des Säureausgleichs wegen Tröpfelchen Kräuteressig, etwas Salz und jetzt kommts: 1 Teelöffel Zucker obenauf. Zart eine Prise Schwarzkümmel, der hat was.

Die erste Gabel war dann schon optisch gut: Augen aufreißen und ... hmmmmm !!! ... gesagt bzw. gedacht und auch gleich mal Bildchen gemacht, um es zu posten. 

Ja, auch nicht schlecht, die Kombi.


------------------ Schnittchen gibts dann später. Ich schaue.


Mittwoch, 8. April 2015

Brote/Schnittchen oder so ... multikulti auf jeden Fall ...

Schnell mal ein Brot, so sag ich mir oft, wie natürlich auch viele andere. Da wird das Brötchen geholt, das vielleicht ein wenig schrumpelig daherkommt, oder auch einfach eine Scheibe Brot. Das ist einfach. Auch Toast ist klasse, wie sonnenklar genauso Pitas, Pfannkuchen  oder weiß der Geier  was noch alles.
Jedenfalls stellt sich einem schon beim Herausnehmen die Frage: "Was tue ich da drauf?", denn ehrlich, recht trocken gestaltet sich die ansonstige Nahrungsaufnahme ohne jegliches Zutun schon. Und einfach herunterspülen mit Werweißwas ist auch nicht der Bringer.

Ich entscheide mich ja meist für einen Belag, der schnell geht. Klar, da erübrigt sich ansonsten durchaus die weitere Schreiberei. Denn irgendwas aus dem geöffneten Kühlschrank (grins) wird sich immer herausnehmen lassen. Trotz- und außerdem will man doch die Belagerei doch etwas interessant gestalten. Und so kommt es schon, dass die kreativsten Geschichten auf den Plan kommen, sprich der Geist ein kleines Schabernack treibt.

Naja, allzuviel denk ich ja da nicht nach. Aber ein paar Anregungen können schonmal nicht schaden. Finde und fand ich und schon lichtete ich das fertige Exemplar exquisitisch ab. Mein Blog freut sich auf Zuwachs, so ist der Gedanke.

Ich glaube bestimmt, dass es viele Leute gibt, die immer neue Anregungen und Anleitung brauchen, so auch wünschen. Und oft nicht wissen bzw. sich keine großartigen Gedanken darüber machen wollen, was man da auf so eine Blankoscheibe obenauf legen kann und will. Und daher Ideensprünge willkommen sind.
Also hier, ohne weiteres Gequatsche, meine kleinen, feinen, und wie ich schon positiv zustimme, Bestreich- und Belagideen. Auch wenns erst mal nur zweie sind, die hier zum Zeigen sind.



Die erste, obige Abbildung ist so richtig gegensätzlich. Einfach von jedem etwas und es kommt ein neues Geschmackserlebnis dabei heraus. Hier was Deutsches, ein Kalbsleberkäse in Scheiben; da ein paar Scheiben luftgetrocknete, italienische Salami; desweiteren ein dänisch angehauchter Weichkäse. Die Oliven samt Peperonis sind türkischen Ursprungs bzw. erworben.
Das Weizenbrotscheibe entspringt einem arabischen Laden. Die Vollkornbrotunterlage ist Billigware vom Discounter (ja, auch der hat ganz nette Sachen!). Der Pfeffer, frisch aus der Mühle, hat bestimmt die längste Reise hinter sich. Er stammt, zumindest nach Aussage der Packungsaufschrift aus Indien.
Auf die VK-Brotscheibe hatte ich noch zum Pappen sozusagen Griebenschmalz vom Schwein geschmiert. Da hält die Sache einfach besser zusammen und geschmacklich ist das besser in nota, als Frischkäse, wie er allerortens oft - weil modern?`- genommen wird.
Na, ist doch eine tolle Kombi! Wenn das nicht schmeckt?

Irgendwie hat die untere Bildaussage etwas Italienisches. Obwohl das Brot das obere ist, nämlich aus dem Arabischen entstammt. Zumindest nach dessen Rezept.
Der Mozzarella ist ein deutsches Erzeugnis und hat italienisches Olivenöl mit Rosmarineinlage auf seinem Buckel. Ganz sachte ein paar Tröpfelchen Kräuteressig, welcher aus den deutschen Landen entstammt und schon ist mitsamt der Basilikumblättchens, gezüchtet im Töpfchen und germanischer Pflanzung (klingt sicher komisch, aber passt, finde ich) die Runde perfekt. Ja, der schlussendliche Pfeffer fehlt schon. Wieder aus Indien, umrundet bzw. rundet er die Kombi noch runder ab. - Runder gehts praktisch nimmer. Multi und sicher auch kulturell, auf jeden Fall bunt. Kultur in Sachen Brotbelag ... vielleicht. Ja, bestimmt!

Zwei Beispiele, die sich beliebig ausweiten lassen. Ja, es gibt für meine Bedürnisse auch abnorme Geschmackskombis, die eine Grundlage aus Schoki beinhaltet, worauf eine Salamischeibenzusammenstellung ihre Entfaltung ausbreitet. Naja, was muss das muss oder so ...

Mal schaun, was mein Kühl- und Vorratsschrank da noch alles zukünftig hergibt. Sicherlich eine Menge. Garantiert.

------------- jetzt am Nachmittag. Vorher noch beim Gemüsehändler frischen Bärlauch ergattert. Und deshalb gleich mal ne Schnitte fabriziert.  Die da folgend aussieht:


Sache ist: eine Scheibe Roggenvollkornbrot
Griebenschmalz vom Schwein bestrichen
frischen Bärlauch, gewaschen und grob geschnitten,
Salz und Pfeffer.

Das ist sehr delikat, so drück ich mich da mal aus (das Wort "LECKER" kann ich ehrlich gesagt  nicht mehr haben, weil bis zum Abwinken verwendet). Schnell auf jeden Fall und sicher sehr gesund.

B ä r l a u c h   soll ja sehr reich an Wirkstoffen für unsere Gesundheit sein. Frischer sowieso.
Ich habe mal nachgeschaut: Bärlauch ist sogar eine Heilpflanze. Wobei die Wirkstoffe und auch der Geschmack im getrockneten Zustand ziemlich verloren geht.
Das in ihm enthaltene Allicin/Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann.
Des weiteren hilft er bei Magen-Darm-Problemen und Blähungen.
Er regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Blutdrucksenkend, regt Leber und Galle in ihrer Funktion an sowie die Harnbildung wird gefördert.
Bärlauch schützt sogar vor Arterienverkalkung.

Gut zu wissen.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.