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Mittwoch, 23. September 2015

B i e r ... das Lebenselexier

Soderla ... (das war Fränkisch und soll heißen, jetzt oder nie ...)
... jedenfalls ist es wieder soweit. Das BIER wurde genossen und jetzt kommt Trostlosigkeit. Naja, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, denn wenn man wollte, so könnte man ja immer praktisch am Zapfhahn sitzen, besonders wo jetzt doch die letzten Reste der Feste auf dem Plan stehen. Oktoberfest und natürlich bei uns in Nürnberg das Altstadtfest mitsamt dem ...

...   B I E R!

Gut, jetzt will ich aber weniger auf die Feste in und um Franken und genauso im Bayerischen eingehen, dafür lieber von meinen speziellen Kostproben berichten. Nicht dass jetzt jeder denkt: "Aha, die ist jetzt zur Sauftussi (sorry für den Ausdruck!) geworden!", nein, so ist das gar nicht. Bei mir geht es vielmehr um die Verköstigung vieler Schaumerlebnisse. Das Genauere bzw. Tiefergedachte folgt dann jetzt:

Dazu, diese BIER-Verköstigungen kamen nicht von ungefähr, denn sie sind schon ein wenig im Franken vereint, denke ich zumindest. Am liebsten trinkt er (oder vielmehr Sie - meine Wenigkeit natürlich) ein Weizen. Was soviel heißt wie ein WEISSBIER in Bayern.

Dazu noch: Manches Mal treibt es den Franken (meine Wenigkeit) ein wenig herum. Es tut aber auch eine kleine Auszeit, die mal in Erlangen, mal in Regensburg, mal in Würzburg und mal auch in München stattfindet. Wichtig ist bei mir, dass das Ambiente - also das Drumherum - auch wirklich passend ist. Passend zum Bier, passend zur Atmosphäre, passend einfach für den Tag der Entspannung.

Im Sommer ist das Weißbier oder auch Weizen besonders gut. Warum? So richtig kann ich das jetzt nicht deuten, denn ich denke, dass es einfach auch die Temperaturen sind. Bei mir kommt ja da so einiges zusammen, dass es perfekt ist. Die Stimmung, die Laune, die perfekte BIER - S i t u a t i o n   im Besonderen.

Also jedenfalls muss zu einem richtig guten Bier

- das passende Glas oder auch der Krug vorhanden sein
- die Bierbänke sollen aus Holz und nicht in Weißplastikstuhl-Vorkommen gehalten sein
- altertümliche Baumgruppen gehören dazu
- erholsame Atmosphäre

- und ganz besonders wichtig: Der Schaum muss eine schöne Krone - ein Häupchen - besitzen, damit es auch schmeckt. Hier habe ich gute und oft aber auch schlechte Einschenker erlebt. Wo ich mir sage, da geh ich nicht mehr hin - oder auch: JA, da komm ich bestimmt wieder!


Da stimmt der Schaum noch einigermaßen. Obwohl für mich persönlich das Häupchen schon etwas abgeflacht ist. - Marienberg-Festung Würzburg (mein Lieblingsplatz - rauflaufen 20 Minuten - und dann hat man sich sein Bier verdient ;).


Hier nochmal das "Würzburger". Der Schaum musste länger warten und von daher ist das Häupchen verschwunden. 



Das ist ein Bier vom Hirschgarten in München. Das Bier war das teuerste, aber nicht unbedingt das beste. Der Schaum ist zwar recht feinporig gewesen, aber der Krug nicht gut gefüllt. Vom Geschmack her war es ok.


Dieses Weißbier stammt vom Spitalbräu aus Regensburg. Ein sehr feiner Geschmack und die Krugform hat mir sehr gut gefallen. Der Preis war ok und man saß schön unter Baumgruppen, an Holztischen und mit Blick auf die Donau hinunter. Das perfekte Ambiente, wie es ähnlich auch auf der Marienberg-Festung in Würzburg so ist. Der Schaum schön feinporig, obwohl keine richtige Tulpe. 



Das Bierglas hat 2 Euro gekostet. Kann man bei Nachfrage kaufen, was ich sehr gut finde. Dieses "Weizen", so ein fränkischer Ausdruck, stammt aus Erlangen bei einem Weinfest aufgetischt. Daran sieht man, dass nicht jeder, der auf ein Weinfest geht, auch Wein trinkt. ;) 
Hier gab es auch ein paar Sorten. Der Geschmack war jetzt nicht so berauschend, da passt der Ausdruck ganz gut, obwohl Bier ja wenig Prozente hat, vorausgesetzt man bleibt bei einem.


Und zu guter Letzt mein Lieblingsplatz an der Würzburger Marienberg-Festung. Mit perfektem Bierschaum (der schönen Tulpe) und dazu das perfekte Ambiente: Holztisch, Holzstuhl und ...
... der Blick hinaus auf Würzburg. Ganz oben ists immer am schönsten ... wie auch der Schaum die Krönung beim Bier ist.

Jetzt ists  September und die Weizen- oder Weißbier-Tage werden wohl gezählt sein. Mit Sicherheit ist die Stippvisite nicht abgeschlossen, denn der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm die verdiente Auszeit - mit einem Bier in passender Atmosphäre. Mit einem Ambiente, das einfach stimmig ist.

PS: Das Bier sollte man sich schon verdient haben, das mach ich mir immer zur Pflicht, denn dann ...
... schmeckts nochmal so gut!

(Radtour machen oder wie in Würzburg auf die Festung hinaufsteigen - etliche hundertund ... - weißichjetztnicht wieviele Stufen das sind). 




Montag, 8. Juni 2015

Vegan - eine Modeerscheinung

Tiere und ihre Misshandlungen, besonders bei der Massentierhaltung, Medikamentenmissbrauch, Überschuss an Gülle, welche auf die Felder gebracht, wieder in Umlauf gebracht wird, heißt, die Nitrat- und damit Schadstoffbelastung der darauf wachsenden Pflanzen wird erhöht, die Krankheitswahrscheinlichkeit für Mensch und Tier steigt damit um ein Vielfaches. Ich bin kein Wissenschaftler, aber die Logik bleibt m.E., und das schlechte Gewissen, wenn man Tierisches zu sich nimmt.
Allerdings kann man selbstverständlich etwas dagegen tun. Jeder kann das. Aber mit Bedacht.
Das Resultat ist eine moderne Ernährung, die jegliches Tierische ablehnt. Was vielleicht, das mag sein, die Schadstoffe und damit die Krankheitsrelevanz für Mensch und Tier und bestimmt auch Pflanzen niedriger werden lässt, jedoch die in uns allen wohnende "natürliche" Nahrungsaufnahme vollkommen auf den Kopf stellt.

Eine vollkommen tierfreie Ernährung ist für uns Menschen nicht gesund. Auch wenn viele behaupten, sich dadurch gesünder zu fühlen. Mag sein, dass bestimmte Krankheiten damit weniger auftreten, vielleicht sogar verschwinden, dafür kommen dann jedoch neue hinzu, die durch Mangel  an bestimmten tierischen Mineralien, Vitaminen etc. auftreten. Und da die Inhaltsstoffanalyse vieler Lebensmittel ja noch immer nicht zu 100 % entschlüsselt ist, also manche noch völlig unbekannte, jedoch für uns Menschen nützliche, bestimmt sogar lebensnotwendige Stoffe (so nenne ich es jetzt mal) fehlen, sprich nicht vorhanden sind, ist es eine vage Ernährungsweise, die für mich einfach nur als Experiment gelten kann.
Ein solches habe ich schon an mir selbst durchgeführt Vegan - kritisch betrachtet.

Die Wirtschaft und die damit verbundene Industrie hat sich dadurch ein neues Standbein gesucht. Die VEGANE Lebensweise/Ernährung boomt. Das erst kürzlich am Wochenende stattgefundene, vegetarisch-vegane, inzwischen schon 5. Straßenfest in Nürnberg war für mich zwar interessant, jedoch Neues konnte ich nicht entdecken. Die Warteschlangen an den Verkaufsbuden waren zwar lang, aber auch, weil Neugier einfach befriedigt werden wollte. Ich bin auch immer aufgeschlossen für Neuerungen, bilde mir dann aber meine persönliche Meinung dazu. Kritisch beäugt, und auch mit weitergehenden Gedanken dazu, überwiegt dann die Skepsis, ob das wirklich das Nonplusultra ist ... ? Und mir dabei das Wort MODE dafür passend erscheint.

Sicher Negatives hat jede Sache. Neues besonders. Und probieren ging ja auch schon immer über studieren, wodurch dieses Sprichwort seine Wahrheit beweist. Auch ich habe probiert, Auslöser waren persönliche Krankheiten. Bluthochdruck und manches Mal Allergien, die jedoch NICHT ALLEIN auf die Ernährung zurückzuführen sind. Wodurch sich die Lösung herauskristallisiert, dass eine rigorose Umstellung auch nicht das Amen in der Kirche ist.

Heißt: EIN ZUVIEL IN JEGLICHER FORM SCHADET - auch die VEGANE Lebensweise ist daher nicht die Lösung aller Probleme, die jetzt speziell auch auf die Tierhaltung zeigt.

Vegetarisch, also das Weglassen von Fleisch im Speziellen, ist ja noch einigermaßen praktikabel, aber VEGAN? ... da sage ich: Nein, danke.



Freitag, 17. April 2015

Chips - eine Analyse.

CHIPS ...



... manchmals gelüstet es einen stark. So stark. Zu stark!!!
Woran das liegt, ist mir nicht so recht klar. Sicher, ich bin wie immer der Meinung, dass es einer inneren Eingebung unterliegen mag, wenn einem gedanklich Chips vor den Augen herumgaukeln. Was jetzt nicht zur Versponnenheit anregen soll.

Eingesponnen in das Netz des Konsums überkommt es einem (mir!) meist spontan, wenn einen die frischesten allen frischen Chips (zumindest nach Bildaussage der Verpackung *lach) in den Einkaufsmeilen anlachen. Ja, sie lachen regelrecht, verführen zum Essen, und damit natürlich zuvorderst zum Kaufen (so eine Gemeinheit, Frechheit, Unverschämtheit - wirklich!).
Thema Kaufen - und Kaufsucht vielleicht womöglich? - ist sicher ein ganz anderes Thema. Wobei ...
... gut, das lass ich mal erst außen vor.

Jedenfalls überkam es mich wirklich schwer; wobei ich ansonsten doch eher der Vernunft unterliege, und es mir die normal gekochte Kartoffel absolut angetan hat, sprich, sie entweder als suppige Vorlage oder mehr in eingedickter Form, des Pürrierens mehr, zu mir nehme.

So ein knackiges Etwas, das durchaus seinen Ursprung in der Kartoffel haben mag, ist jedoch aufgrund - so habe ich mir angelesen (wissen tue ich das natürlich nicht, denn Chemie ist nicht mein Fachgebiet) - der massenhaften Fett- wie Gewürzzutaten absolut nicht mehr mit ihr zu vergleichen.
... vielleicht mag es der "Massenmensch" ;) deshalb ja sooo gern???

Zur Masse zähle ich mich absolut und von daher ist die knisternde Tüte schnell gekauft. Nicht mal 1 Euro hat das Raschelding gekostet. Auf die Packung habe ich zwar kurz gelinst, bin aber zu dem Schluss gekommen: Sooo schlimm ist das durchaus nun auch wieder nicht!

Die Rascheltüte hat sich schnell als Kalorienbombe entpuppt. Wobei der Geist zwar willig, der Körper jedoch allzu schwach war und schneller als man das denkt, der Inhalt einer gähnenden Leere unterzogen wird.
So auch bei mir, da bin ich absolut keine Ausnahme in der Beziehung. Obwohl ...
... naja Gesundheit ist ein anderes Thema. Trotzdem ... WAS MUSS, DAS MUSS!

Danach überkommen einem die schlechten Bedenken: Ist das nun wieder richtig gewesen?
Ist das womöglich schlecht für die Gesundheit?
Ist das allzu fette, wie allzu würzige Knabberzeugs ein No-Go? ... wie es ja modern ausgedrückt so heißen mag.

Auf der Packungsaufschrift steht zwar nur (ja, da achte ich schon trotzdem drauf!)
  • Kartoffeln (wenigstens schonmal die auserwählten - fragt sich nur welche?)
  • Sonnenblumenöl (auch ausgewähltes!?)
  • Salz
Von daher ists sooo schlimm nun auch wieder nicht. Allerdings ist die Kalorienmenge doch eine Beträchtliche. Da wird sachte bei mageren 100 g angefangen, die gerade mal (naja!) 550 betragen.
Des weiteren ein Fettgehalt von 35 g (aha, naja!);
absolut dann Kohlenhydrate 50 g;
Eiweiß 5 g (immerhin!);
und Salz! ... davon eigentlich NUR! 1,6 g.

Klingt  soweit nicht mal sooo schlimm. Allerdings, da die Sucht in den Dingern steckt. Vielleicht es auch das Rascheln ausmacht? ... dass man nicht mehr aufhören kann, bis ...
... naja ... *unterderDeckeversteck* ... das "Tütchen" einer gähnenden Leere unterworfen ist.

Das schlechte Gewissen kommt meist erst, wenn die restlichen Reste aus der Knistertüte entfernt worden sind und einem klar wird: Das   w a r   wohl nun doch nicht sooo gut!

Tatsächlich hat so eine Tüte Chips, egal welche Marke sicherlich, einen Kaloriengehalt von 1500. Einen Fettgehalt von 100 g. Und fast 5 g Salz.  Letzteres ist die absolute Höchstmenge, die man als gesundheitsbewusster Mensch zu sich nehmen sollte. Besonders auch, wenn man schon etwas mehr dem Seniorenkreis zuzurechnenn ist.
Sicher manchem macht das nichts und sicher ist auch, dass es eine bestimmt genetische Veranlagung dafür gibt, ob man zulangen darf oder eben aufpassen.

So eine Chipspackung im Vollverzehr hat also schon einen Tagesbedarf an Gewürzen, Salz und Kalorien. Für einen körperlich schwer arbeitenden Menschen gedacht! ... das schon.

Aber der Normalverzehrer ist davon ja meist nicht betroffen und so lachen die Hüften nicht mehr, wenn sie wie ein Hefekuchen in die Breite schwemmen. Die Laune somit in die Tiefen verbarrikadiert wird und der Körper praktisch ein Jammertal ist.

Ich habe ein Experiment gemacht. Und zwar betrifft es Blutdruckwerte. Ich leide an Bluthochdruck. Blutdruckschwankungen, oft auch an die 200/100er Grenze. Niedrigster Wert 170:100.
Mit Unterstützung von Medikamenten lässt sich dieser Wert natürlich senken. Aber nicht, wie ich festgestellt habe, wenn man sich zusätzlich noch blutdrucksteigernd ernährt!!!
Zuerst dachte ich ja, dass das dann nicht mehr relevant ist, so nach dem Schema: "Ich nehme ein Tablettchen und gut ist ... ". Dem wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt.

Nach etlichen Tagen schlechter Ernährung, mit vorher eingestellten, relativ positiven Werten von höchstens 140/90, konnte ich feststellen, dass sich dieser Wert sehr schnell verschlechterte. Heißt, der Blutdruck steigerte sich schnell; am Tag danach schon messbar, als ich zustätzlich zum normalen Essen eine Tüte Chips verdrückt hatte.

Fett sowie Salz sollen den Blutdruck schnell hochtreiben.Besonders, wenn es offensichtlich zuviel ist.
Diese Feststellung hat mich dann schnell eines Besseren belehrt, und lasse fortan jegliche Chips, mitsamt Verkleidungen in der Ecke stehen. Ein Blutdruckanstieg auf 180/100 war die Folge - trotz Medikamenteneinnahme!

Mit Ernährungsumstellung konnte ich schon zwei Tage danach eine Besserung, heißt sogar einen Blutdruckwert von 115:79, analysieren.

Dieser Punkt bestätigt mir, die häufig schon oft gelesene Anpreisung, dass die Ernährung einen 50%igen Anteil an guter Gesundheit hat. Körperlicher wie auch seelischer.

Als ich diese Werte ausmachte, wurden wieder  meine Kenntnisse aktualisiert, indem ich weiße Bohnen kochte - nur mit Natron und gewürzt mit Harissa (also ohne Salz), Kurkuma (gilt als blutdrucksenkend), rote Bete, Weißkrautsalat und zur Sättigung Müsli ohne Zuckerzusatz (bestehend aus Leinsamen, Haferflocken, Nussmischung, Datteln - angerührt nur mit Wasser).

Diese Ernährung ist zwar etwas außergewöhnlich, hat meine Blutdruckwerte jedoch auf sogar fast Unterdruck gebracht. Ein Kilo weniger auf der Waage und dass sich trotzdem dazu Wohlgefühl einstellte (das ist doch trotzdem überraschend, finde ich), war schon toll!
Woran man sieht, dass die richtige Ernährungsweise einen grundlegenden Ausschlag darüber gibt, wie man sich fühlt und wie der Körper darauf anspricht.

-------------- Einem gesunden Menschen macht das sicherlich nichts. Bis ... ja bis es wahrscheinlich einfach zuviel wird ...


Mittwoch, 15. April 2015

Maisklößchensuppe u. Obstteller

Suppen. Meine Lieblinge.
Wenns schnell gehen soll, ist bei mir entweder Salat angesagt. Ansonsten ...
... gern ein   S ü p p c h e n .


Suppen hatten für mich schon immer ein Gefühl von Wärme, von umschmeichelnder, ja Wellness im weiteren Sinne bestimmt auch.
Eine Welle von Glücksgefühlen überkommt einem schon, wenn man sich Essen widmet, das einem schmeckt. Ja, auf das man sich schlicht und einfach freut.

Heute, nein, eigentlich schon gestern mittag, gabs eine Gemüsesuppe. Naja, nichts Besonderes soweit. Aber wie es so ist, kommen mir die Einfälle oft so beim Zubereiten. Davon wusste ich dann fünf Minuten vorher noch gar nichts.

Die Brühe ist die Grundlage. Und besteht aus einer einfach zubereiteten Hühnerbrühe. Mit Würfeln halt auf die Schnelle. Diese wird erhitzt und hinein kommen so in der Zwischenzeit ein paar Scheiben Möhren, Zucchiniwürfel, Chili grün und eine in kleine Würfelchen geschnittene Zwiebel. Das hebt den Geschmack. Ja, denn jedes Gemüse hat ihren Eigengeschmack und gibt damit ihre Note durch das Aufkochen an die Brühe ab.
Die Suppe wird nur kurz aufgekocht und dann auf ausgeschalteter Herdplatte fünf Minuten stehen gelassen. So dass die Vitamine nicht so verloren gehen und das Gemüse noch Biss hat. Matschiges Gemüse finde ich scheußlich.

Nur Gemüsesuppe. Da fehlt halt doch noch was Bissfestes. Etwas Sättigendes. Wobei mir der im Vorratsschrank befindliche Maisgrieß einfiel. Ja, aus Maisgrieß Klößchen zubereiten, ist doch mal was anderes. Abwechslung ist schon wichtig im täglichen Einerlei.

Ich hatte mal gelesen, fiel mir da ein, dass man einen dicken Brei daraus kocht und dann nach Erkalten mit dem Esslöffel Klößchen oder vielmehr Nockerln absticht und einfach in die fertige Suppe gibt. Genauso wollte ich das auch machen.

Die Suppe war ja fertig. Zugedeckt wartete sie auf ihre Einverleibung.

Der Maisgrieß wanderte einfach in etwas gesalzenes Wasser mit Harissa in Pulverform. Das peppt so richtig toll auf.

So zwei Minütchen aufploppen lassen und etwas abkühlen. Dann habe ich noch zur Bindung anstatt Ei einen Esslöffel Sojapulver hineingerührt. Denn 1 Esslöffel Sojamehl soll in Verbindung mit 1 Esslöffel Wasser ja genauso dem Zusammenhalt dienen wie  so ein Fertigprodukt aus dem Huhn.

  • für ZWEI Teller Suppe:

  • 1/2 Liter Hühnerbrühe, fertig aus Instandpulver oder Würfel
  • 1/2 Karotte oder Möhre oder Gelberübe wie auch immer genannt
  • 1 rote, getrocknete Chilischote
  • 1 grüne, frische Chilischote
  • 1 kleine Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  •  
  • 2 Stängel frischer Dill
  •  
  • 1 EL Sojapulver
  • 150 ml Salzwasser
  • 4 EL Maisgrieß
  • 1 TL Harissa
  • 1 Bärlauchstengel
Die erste Beschreibung ist für die Suppe, resp. Gemüsesuppe.
Die zweite für die Klößchen. Diese werden nach dem Erkalten einfach mit zwei Esslöffeln als Nockerln in die fertige Suppe gegeben. Wobei es besser ist, den Maisgrießbrei zuerst zuzubereiten, weil ansonsten die Suppe doch zu sehr abkühlt.

Die Suppe hatte tollen Pepp durch die Würze mit Harissa. Der DILL gab die etwas andere Note. So ist eine Suppe niemals eine langweilige Brühe,  finde ich. Gerade, wenn man sie immer wieder anders verändert. Durch Zutaten, die man ansonsten nicht verwendet.



Danach gabs noch einen Obstteller. Und weil ich vom Frühstück Croissants hatte, passte das ganz gut und sättigte zusätzlich.



Wieder mal eine Anregung, wie man auf die Schnelle - ca. 15 Minuten - eine wohlschmeckende Mahlzeit selber kocht bzw. zubereitet. Ich finde, da brauchts gar keine Fertigpäckchen, die dazu noch aufgemöbelt sind mit Geschmacksverstärkern, Aromen etc., die man zum Schluss oft nicht verträgt.


Donnerstag, 9. April 2015

Spaghetti mit Bärlauch-Käsesoße


Heute stellt sich mir schon die Frage: Was koche ich?
Oft gibt es kalt. Salate, Schnittchen.
Sicher, die ess ich recht gern und bin auch davon überzeugt, dass sie so ziemlich alles beinhalten,  was der Körper so braucht. Trotzdem, heute ist mal wieder warme Küche angesagt.
Aber: Schnell muss es gehen.

Für EINE Portion:
  • 100 g Spaghetti
  • eine Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 2 Ecken Schmelzkäse
  • 50 bis 100 ml Nudelwasser, je nach gewünschter Konsistenz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 dicke Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ein paar Tröpfelchen Essig zum Abrunden
  • schwarze Olive zur Deko
Die Spaghetti al dente kochen. Bei mir kochen sie 5 Minuten.
Abgießen. - Im gleichen Topf etwas Nudelwasser erhitzen (nehme ich lieber als stämmige Sahne oder Milch, weil verträglicher), die Schmelzkäse-Ecken darin bei geringer Hitze schmelzen lassen.
Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und mitsamt der zerdrückten Knoblauchzehe in die Käsesoße gegeben. Nicht mehr kochen!

Die Soße ist schon fertig. Man kann sie nach Belieben mit etwas Olivenöl noch geschmacklich abrunden und ein paar Tropfen Essig zur Neutralisierung hinzugeben (Essig soll die Bekömmlichkeit fördern und Bakterien abtöten, welche oft durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Darm entstehen können). Salz muss nicht sein, da der Käse schon salzig genug ist.

Vielleicht noch mit grobem Pfeffer bestreuen und eine  Olive aufsetzen.

Fertig!
Guten Appetit!


Krautsalatidee ... mit Birne




Krautsalat. Ja, der aus dem weißen Kohlskopf stammende Ursalat. So sag ich für mich schon, denn Kohlgerichte sind wirklich alt. Alt ist jetzt bestimmt nicht der neueste Einfall meinerseits. Oder vielleicht doch? ...
... jedenfalls ist die Kombi ein Frühstückssalat - wieder einmal! ;) - und dazu etwas aufgemöbelt und doch der "SPONFIX"-Kategorie zuzuordnen.

Spontan und fix ist der Salat auf jeden Fall. Der alte Hobel tuts da immer auf die Schnelle. Drauf auf die Schüssel, sorry, ein Foto hab ich davon jetzt nicht zur Hand, obwohl in verschiedenen Posts  immer mal auf einen Hobel hingewiesen wird. Die Reibekuchen sind hier eine Einleitung. Soll jetzt keine Werbung für irgendwelche Plastikhobler sein,  sondern nur die Info, dass ich es so mache, versteht sich.  ;)

Auf die Schüssel also den Hobel gelegt, den Krautskopf zur Hand und einfach fix ne Portion heruntergehobelt. Schon ist der Krautsalat fast fertig! ... ist doch wirklich bimbo.

Und weil das doch etwas langweilig schmeckt,  kommt meist was Herzhaftes dazu. Hier noch ein paar schwarze Oliven und eingelegte Peperonis. Gewürzt habe ich noch nicht. Denn ich probiere ja erstmal. 

... nö. Das war noch nix. Die Peperoni mussten weg. Dafür dann  ...  ich schaue herum. ... und ah ... da ... da ist die Lösung des Knotens: eine  BIRNE ! Genau die, die ist das richtige.

Und da die Birne doch so im ganzen gesehen eine recht großflächige Geschichte ist, habe ich sie der einfachen Verzehrbarkeit halber halbiert, danach geviertel, geachtelt auch noch. Des weiteren gesechzehntelt. Und die Scheibchen in kleine Stückchen geschnitten. Die Schale blieb dran, denn die war auch optisch voll schön.

Den Salat wie sonst auch wieder gewürzt. Mit etwas Sonnenblumenöl (weil neutral) und ein paar des Säureausgleichs wegen Tröpfelchen Kräuteressig, etwas Salz und jetzt kommts: 1 Teelöffel Zucker obenauf. Zart eine Prise Schwarzkümmel, der hat was.

Die erste Gabel war dann schon optisch gut: Augen aufreißen und ... hmmmmm !!! ... gesagt bzw. gedacht und auch gleich mal Bildchen gemacht, um es zu posten. 

Ja, auch nicht schlecht, die Kombi.


------------------ Schnittchen gibts dann später. Ich schaue.


Mittwoch, 8. April 2015

Brote/Schnittchen oder so ... multikulti auf jeden Fall ...

Schnell mal ein Brot, so sag ich mir oft, wie natürlich auch viele andere. Da wird das Brötchen geholt, das vielleicht ein wenig schrumpelig daherkommt, oder auch einfach eine Scheibe Brot. Das ist einfach. Auch Toast ist klasse, wie sonnenklar genauso Pitas, Pfannkuchen  oder weiß der Geier  was noch alles.
Jedenfalls stellt sich einem schon beim Herausnehmen die Frage: "Was tue ich da drauf?", denn ehrlich, recht trocken gestaltet sich die ansonstige Nahrungsaufnahme ohne jegliches Zutun schon. Und einfach herunterspülen mit Werweißwas ist auch nicht der Bringer.

Ich entscheide mich ja meist für einen Belag, der schnell geht. Klar, da erübrigt sich ansonsten durchaus die weitere Schreiberei. Denn irgendwas aus dem geöffneten Kühlschrank (grins) wird sich immer herausnehmen lassen. Trotz- und außerdem will man doch die Belagerei doch etwas interessant gestalten. Und so kommt es schon, dass die kreativsten Geschichten auf den Plan kommen, sprich der Geist ein kleines Schabernack treibt.

Naja, allzuviel denk ich ja da nicht nach. Aber ein paar Anregungen können schonmal nicht schaden. Finde und fand ich und schon lichtete ich das fertige Exemplar exquisitisch ab. Mein Blog freut sich auf Zuwachs, so ist der Gedanke.

Ich glaube bestimmt, dass es viele Leute gibt, die immer neue Anregungen und Anleitung brauchen, so auch wünschen. Und oft nicht wissen bzw. sich keine großartigen Gedanken darüber machen wollen, was man da auf so eine Blankoscheibe obenauf legen kann und will. Und daher Ideensprünge willkommen sind.
Also hier, ohne weiteres Gequatsche, meine kleinen, feinen, und wie ich schon positiv zustimme, Bestreich- und Belagideen. Auch wenns erst mal nur zweie sind, die hier zum Zeigen sind.



Die erste, obige Abbildung ist so richtig gegensätzlich. Einfach von jedem etwas und es kommt ein neues Geschmackserlebnis dabei heraus. Hier was Deutsches, ein Kalbsleberkäse in Scheiben; da ein paar Scheiben luftgetrocknete, italienische Salami; desweiteren ein dänisch angehauchter Weichkäse. Die Oliven samt Peperonis sind türkischen Ursprungs bzw. erworben.
Das Weizenbrotscheibe entspringt einem arabischen Laden. Die Vollkornbrotunterlage ist Billigware vom Discounter (ja, auch der hat ganz nette Sachen!). Der Pfeffer, frisch aus der Mühle, hat bestimmt die längste Reise hinter sich. Er stammt, zumindest nach Aussage der Packungsaufschrift aus Indien.
Auf die VK-Brotscheibe hatte ich noch zum Pappen sozusagen Griebenschmalz vom Schwein geschmiert. Da hält die Sache einfach besser zusammen und geschmacklich ist das besser in nota, als Frischkäse, wie er allerortens oft - weil modern?`- genommen wird.
Na, ist doch eine tolle Kombi! Wenn das nicht schmeckt?

Irgendwie hat die untere Bildaussage etwas Italienisches. Obwohl das Brot das obere ist, nämlich aus dem Arabischen entstammt. Zumindest nach dessen Rezept.
Der Mozzarella ist ein deutsches Erzeugnis und hat italienisches Olivenöl mit Rosmarineinlage auf seinem Buckel. Ganz sachte ein paar Tröpfelchen Kräuteressig, welcher aus den deutschen Landen entstammt und schon ist mitsamt der Basilikumblättchens, gezüchtet im Töpfchen und germanischer Pflanzung (klingt sicher komisch, aber passt, finde ich) die Runde perfekt. Ja, der schlussendliche Pfeffer fehlt schon. Wieder aus Indien, umrundet bzw. rundet er die Kombi noch runder ab. - Runder gehts praktisch nimmer. Multi und sicher auch kulturell, auf jeden Fall bunt. Kultur in Sachen Brotbelag ... vielleicht. Ja, bestimmt!

Zwei Beispiele, die sich beliebig ausweiten lassen. Ja, es gibt für meine Bedürnisse auch abnorme Geschmackskombis, die eine Grundlage aus Schoki beinhaltet, worauf eine Salamischeibenzusammenstellung ihre Entfaltung ausbreitet. Naja, was muss das muss oder so ...

Mal schaun, was mein Kühl- und Vorratsschrank da noch alles zukünftig hergibt. Sicherlich eine Menge. Garantiert.

------------- jetzt am Nachmittag. Vorher noch beim Gemüsehändler frischen Bärlauch ergattert. Und deshalb gleich mal ne Schnitte fabriziert.  Die da folgend aussieht:


Sache ist: eine Scheibe Roggenvollkornbrot
Griebenschmalz vom Schwein bestrichen
frischen Bärlauch, gewaschen und grob geschnitten,
Salz und Pfeffer.

Das ist sehr delikat, so drück ich mich da mal aus (das Wort "LECKER" kann ich ehrlich gesagt  nicht mehr haben, weil bis zum Abwinken verwendet). Schnell auf jeden Fall und sicher sehr gesund.

B ä r l a u c h   soll ja sehr reich an Wirkstoffen für unsere Gesundheit sein. Frischer sowieso.
Ich habe mal nachgeschaut: Bärlauch ist sogar eine Heilpflanze. Wobei die Wirkstoffe und auch der Geschmack im getrockneten Zustand ziemlich verloren geht.
Das in ihm enthaltene Allicin/Alliin ist ein natürliches Antibiotikum, welches Pilze abtöten kann.
Des weiteren hilft er bei Magen-Darm-Problemen und Blähungen.
Er regt den Appetit an und senkt den Cholesterinspiegel. Blutdrucksenkend, regt Leber und Galle in ihrer Funktion an sowie die Harnbildung wird gefördert.
Bärlauch schützt sogar vor Arterienverkalkung.

Gut zu wissen.


Dienstag, 7. April 2015

Krautsalat-Idee und Pita aus "Czech"

Das Wort "Sponfix" ist ja meine neue Wortkreation. Diese, eine solche, gibt es sicherlich noch nicht. Vielleicht auch meine nachfolgende, daraus resultierende Explosion. Expertise, Exemplar, Ex und hopp bestimmt auch.

Nach der Londonreise hatte ich nach den vielen Fastfood-Einverleibungen doch wieder so richtig Lust auf eine meiner Salatkombis. Die ich doch, ganz ehrlich!, sehr vermisst hatte.

Im Kühlschrank lag noch Kohl. Der lässt sich immer prima zu einem schnellen Salat umfunktionieren.
Hobel her und los gehts praktisch!


  • Weißkohl
  • kleine Salatgurke
  • schwarze und grüne Oliven, die frisch eingelegten vom Türken
  • hellgrüne Peperoni
Ja, und fertig war im Grunde mein Krautsalat.
Natürlich lässt sich Krautsalat mit Mayo auch superköstlich gestalten. Wers halt mag und wer nicht so, der macht eine leicht ölige zart umschmeichelnde Salatkombi darunter, welche nach meinem Geschmack die Gemüse geschmacklich mehr unterstreicht, als wenn man praktisch alles mit Mayo-Pampe zupappt.
Die Salatsoße wie vor in den Posts. Bestehend aus KRÄUTERESSIG, SONNENBLUMENÖL, SALZ, ZUCKER, PFEFFER, grob aus der Mühle.
Etwas Kümmel und Schwarzkümmel, so finde ich, unterstreicht den Krautsalat gut. Besonders auch, da er so bekömmlicher ist.

Hier noch mein "Nachtisch". Irgendwie jedenfalls. Denn auf Herzhaftes kommt auch immer Süß. Wie auch umgekehrt.

P I T A   bestrichen mit Johannisbeergelee.
Darauf Pfeffer, grob ;) und ein paar Basilikumblättchen.


Nicht schlecht. Nein, sogar recht lecker!

Obwohl zum Thema "Pita" müsste ich auch noch was sagen. Aber das ist wohl ein anderes Thema ...
Libanesisch, im türkischen Laden erworben; hergestellt in "Czech", steht drauf.  ... ja eieieiei .... tz.

"Essen"tielles aus London

Das Osterwochende war England angesagt. London speziell. Mit dem Bus schon etwas anstrengend. Trotzdem viel gesehen und viel erlebt. Erfahrungen inklusive. Hier auf diesem Blog zeige ich ein paar passende Fotos.  Essen natürlich, was auch sonst ;)

In Greenwich einen netten, kleinen Markt durchwühlt. Wie natürlich einige andere auch. Glaspaläste haben mich jetzt nicht sooo sehr interessiert. Die gibt es auch bei uns in etwa. Das Kleine, das Besondere eben, sticht mir immer ins Auge. Touristenattraktionen kann man ja schließlich in jedem Reiseführer nachschlagen. Auch im Internet, schnell mal mit Klick.

Ich habe viele Eindrücke gesammelt. Und will daraus ein Fotobuch gestalten. Das dauert natürlich noch ein Weilchen.

"Fish and Chips" mussten selbstverständlich versucht werden ...


Tja, was soll ich zu dem Geschmackserlebnis sagen?
Mein persönlicher Geschmack muss ja nicht die Allgemeinheit treffen, womit ich ausdrücken will, dass, auch wenn ich jetzt spontan behaupte, das Zeug absolut nicht mein Ding war, trotzdem jeder andere es für Spitzenqualität halten würde.
Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mein Geschmack war es nicht. Dafür habe ich 7 Pfund bezahlt. Ein Haufen Geld. Dafür hätte ich mir zuhause auch einfach einen TK-Fisch-Seelachs mit Panade in die  Pfanne hauen können und eine Portion, ebenfalls tiefgekühlt!, Pommes aus der Tüte auf das Backblech setzen, welches dann wenigstens fettfreier gewesen wäre und ich damit einige unnütze und sicher auch noch dazu ungesunde Kalorien gespart hätte.

Tja, trotzdem: Probiert musste es werden! Wenn nicht, hätte mir das doch ewig und drei Tage gestunken, dass ich es nicht wenigstens probiert habe. Ja, so ist das. Erfahrung macht immer reich!

Naja, Schwamm drüber. Es gab noch viel andereres. Das Bier war mir auch zu koscher.  Plastikbecher, kaum Schaum und dazu noch der horrende Pfundpreis von sagenhafen 4 Pfund in den Pubs, das sind umgerechnet in Euro schon fast SECHS!!! ... trauschauwem, das musste nicht sein. Unser fränkisches Bier hat da schon mehr und da schmeckt sogar das 60 Cent-Fläschle besser.

Jetzt aber zu den für mich neuen Geschmäckern in englischer, sprich London-mäßiger Ausführung. Hier war es einmal eine Art Birne, die mich auf dem GREENWICH-Markt
angesprochen hat. Da gabs schon tolle Häppchen. Ob das jetzt speziell ENGLAND-typisch war, bezeifle ich allerdings. Die Englische Küche hat ja einen schlechten Ruf: Fett, ölig, schwammig und zusammenpassen tut da auch nix.

Der Markt jedenfalls war eine kleine, feine Einblickung. Eine solche die mich schon positiv gestimmt hat, auch was das Essen anbelangt.

Nachfolgend ein paar Fotos davon.
Und natürlich die "vegetarische Birne", die dann gar keine war.



Es handelte sich um Reiskombi. Irgendwas mit Kurkuma und noch Gewürze. Als zentraler Mittelpunkt gestaltete sich, eröffnete sich im speziellen, eine Masse aus Mozzarella und Aubergine.

Dazu gab es Salat. Das war interessant - und! ... vollkommen neu. Es hat mir zwar etwas gefehlt. Vielleicht ein Dip, eine Soße zum Eintunken. Trotzdem sehr lecker!

Jetzt noch ein paar bereichernde Auslagen zum Anschauen:





Und noch das Frühstück aus dem Hotel, welches mir trotz Unkenrufen dennoch geschmeckt hat. Obwohl die frittierte Wurst - sicher eine Art Weißwurst gewesen?! - sowie das undefinierbare, panierte Teil absolut nicht zu meinen Geschacksrichtungen zählte. Der Kaffee war kräftig und obwohl mit Milchschaum, sehr aromatisch zu meiner Überraschung.

... das Bagel war sehr gut. Solche, gibt es bei uns in Deutschland nicht. Jedenfalls nicht so im Geschmack. Das fand ich interessant. Eine Art Brotteig, aber nicht trocken, fade und strohig, sondern rund im Geschmack, wie auch die Form. ;)


Das waren ein paar kurze Einblicke, Eindrücke von der Londonreise. Die trotz verhangenem Himmel dennoch recht erfahrungsreich war. Gutes und eben auch Negatives, wie eben immer.

----------------- den Teil 1 habe ich schon verfasst: London - Nachtfahrt mit nur einer Hotelnacht.

Mittwoch, 1. April 2015

Wenn der Suppenkaspar schreit ...

... ist absolute Torschlusspanik angesagt. Der Gute ist ein Wegweiser der guten Küche. Gut, die Geschmackserlebnisse, resp. eigene Komponenten, sind ja immer wieder aufs neue verschieden. Woher das kommt? ... ist und bleibt sicherlich fraglich.

Suppen sind ja immer eine grundierte flüssige Form, welche unter Zusetzung bestimmter Farb- und Aromastoffe zu einer Einheit zusammengefügt werden. Klingt etwas verschraubt, ist es aber gar nicht.
Die flüssige Form, heißt, Grundierung, Grundsoße im allgemeinen, besteht bekanntermaßen aus schlichtem, einfachem Wasser. Zur geschmacklichen Auffrischung eignet sich dann eine Auskochung aus Fleisch und Knochengemeinsamkeit oder wenns vegetarisch und dazu noch magerer vegan sein soll, dann aus Wurzelgemüse größtenteils.

Diese Grundsoße bildet die beste Voraussetzung für eine wohlschmeckende, mehr flüssige als dicklich ausweisende Gesamtheit, die sich in diese Kategorie einreiht.

Suppen lassen sich aus Gemüse und auch aus Früchten herstellen. Wobei für mich persönlich Suppen immer etwas Herzhaft-Delikates an und in sich tragen. Was bestimmt aus der Erziehung oder eben genauer Kindheit herrühren mag.

Was ein SUPPENKASPAR ist, weiß ja jedes Kind. Das Struwwelpeter-Buch ist der Grundstock  hierfür. Die Geschichte vom immer wieder aufs neue schreienden Kaspar, der zum hüpfenden Etwas wird, und zwar jedesmal wenn es Mittag wurde und der Suppenteller auf dem Tisch stand.
Zum Schluss ist er so dünn gewesen, dass er daran gestorben ist; wo man die Geschichte nicht mehr so recht glauben will. Denn bevor jemand verhungert, isst er praktisch jeden Bindfaden, bzw. klammert sich daran im wortwörtlichen Sinne. Und verdrückt bestimmt sogar den Teller, so er kaubar und verwertbar ist.

Gut, zu dem Thema kann man viele Meinungen haben. Jedenfalls glaubte ich die Suppenkaspar-Geschichte durchaus. Und jedesmal,wenn bei uns zuhause im fränkischen Umland die Suppe auf den Tisch kam, fiel mir die Geschichte ein. Und weil ich nicht als Bindfaden in die ewigen Jagdgründe eintreten wollte, hatte ich meine Suppe immer aufgegessen. So gesehen, hatte die Geschichte auf jeden Fall etwas Gutes. Und das Fazit sollte es sicher auch ausstrahlen.
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Und so ist es sicherlich gekommen, dass ich heute liebend gerne Suppen esse. Dünne und auch dicklicher angehauchte. Alle Sorten, je nach Lust und Laune und Hunger.
Wenn der Hunger also nicht allzu groß rüberkommt, gibt es eine wässrigere Variante. So auch mal schnell aus Brühwürfeln. Die sind dann eine feine Sache. Wasser in der vorgeschriebenen Menge,  meist ein halber Liter pro Würfel, und fertig ist schon die Suppe.
Naja, etwas Einlage kommt immer rein, und wenns nur ein Karöttchen, ein Zwiebelchen, ein Erbschen, ein Böhnchen sei, welche darin Schwimmübungen absolvieren und sich garantiert darauf freuen, von mir verdrückt zu werden (war natürlich nur Spaß jetzt;).

Suppen sättigen. Suppen machen auch nicht dick. So kann eine Suppe durchaus zu Diätzwecken eingesetzt werden. Dann nämlich, wenn sie nicht mit viel Fettzugaben und Mehlschwitzen hergestellt werden.
Es gibt ja auch sogar schon des längeren extra Firmen, die Suppen speziell für diesen Zweck anbieten und sicher damit nicht schlecht verdienen.

Solche Suppen sind mir ehrlich gesagt jedoch suspekt, heißt, die Zusätze müssen der Gesundheit nicht unbedingt förderlich sein. Und tun es meist auch nicht.

So ist selber die Frau oder auch der Mann, wenn man sich aus Brühwürfeln (guter Qualität, versteht sich) eine Suppe selbst zubereitet. Oder man kocht sie selbst und friert sie in kleinen Döschen oder Eiswürfelbehältern ein. Bisher tat es bei mir auf die Schnelle jedoch die allzeit beliebte Würfelform. Fertig gekauft.

Der Geschmack wechselt hier natürlich. Im Moment ist es die Hühnerbrühe, die sich bei mir als Favorit herausgestellt hat. Daraus koche ich mir dann durch Beimischung entweder eine Gemüsesuppe.  Reis- oder Nudelreste oder einfach ein paar geröstete Croutons sind willkommen. Und peppen so die Einfachheit dieses Gerichts auf, so dass daraus eine gestandene Mahlzeit wird.

Früher war es ja die Kartoffelsuppe. Einfach, schnell, und je nach Belieben mit Wienerles, geräucherten Bratwürsten, Selchfleisch, Bündle - geräuchert oder nicht - zu einem doch schon fast stämmigen Gericht entwickelt.

Erbsensuppen sind auch meine Lieblinge. Hier nehme ich die halben, grünen oder auch gelben getrockneten am liebsten. Obwohl sich die Kochzeit doch etwas in die Länge zieht. 40 Minuten sind dann doch eine Zeit. Hier koche ich dann auch lieber die doppelte und auch dreifache Menge. Denn aufgewärmt schmecken sie nochmal so gut!


Das ist Suppe aus Hühnerbrüh-Würfel. In die noch sprudelnd kochende, praktisch noch wässrige Grundierung kommen dann ...
  • rote, in Ringe geschnittene Paprika
  • eine Lauchzwiebel
  • drei Stänge Bärlauch, geschnitten
  • zwei Esslöffel Reis (schon fertig gekocht/Reste)
  • Pfeffer, frisch gemahlen aus der Pfeffermühle als Komplett.
Die Suppe dann auf die Seite stellen und nicht mehr kochen lassen - ca. 5 Minuten, mit aufgelegtem Deckel (der hält die Hitze drinnen), stehen, heißt ziehen lassen und fertig ist die Maus (äh... Suppe).
Als Anregung sollte diese Suppe dienen. Als Anregung dafür, wie man sich recht schnell eine sättigende Mahlzeit zubereiten kann. Ohne großen Aufwand. Zeitaufwand höchstens 10 Minuten.
Gesund ist das auch. Belastet nicht. Und die Flüssigkeitszufuhr ist auch gleich mit gepongt. Was ja auch und besonders bei älteren Menschen ein Problem darstellt.

Ja, Suppen sind mit den Salaten meine Lieblingsfavoriten. Weil sie schnell zuzubereiten sind und dazu schnell aufbauen und wieder stärken.

------------------ PS: Nächste Posts erst wieder nach den Feiertagen. Da ist London angesagt.
Bin schon gespannt (Fish and Chips?). --------- schöne Feiertage allen, die dies lesen.